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Qana

Der im Süden des Libanon gelegene Ort, an dem das Weinwunder geschah, Kanaa in Galiläa, ist eine wichtige Stätte für das frühe Christentum. Auf einem Hügel sind Zeichnungen in den Fels eingraviert, die Jesus und seine Schüler zeigen. Hier gibt es auch eine Höhle, in der Jesus und seine Jünger bei ihren zahlreichen Besuchen in der Region genächtigt haben sollen. Im Dorf kann man sich Hinweise holen, wie man an die Stelle gelangt, an der Jesus seine Jünger angewiesen haben soll, die steinernen Krüge mit Wasser zu füllen, das er dann in Wein verwandelte. Die Dorfbewohner glauben, dass das Wasser, das aus den Felsen in der Höhle sickert, Heilkräfte besitzt. Auf der Westseite des Hügels gibt es Felszeichnungen von Personen, die in einer Haltung der Anbetung und Demut, die Hände über der Brust, dargestellt sind. Eine Darstellung zeigt eine Frau, die an einer Höhle lehnt und deren Kleidung in erstaunlicher Detailgenauigkeit mit Falten und Stickereien versehen ist. Die Dorfbewohner nennen sie die Braut.