BaraBara, das Kapropera der Antike, ist eine der grossartigsten der ’Toten Städte’, sowohl was seine Grösse als auch die sich dort befindenden Überbleibsel betrifft. Bara liegt mitten im nordsyrischen Kalksteinmassiv und war einst ein geschäftiges Zentrum für Kommunikation und Landwirtschaft. Da Bara über ein riesiges Grundwasservorkommen verfügte, wurde es zu einem Zentrum für den Oliven- und Weinanbau, was sich in der Schönheit seiner Architektur und in der verschwenderischen Bauweise der Gräber der Stadtbewohner widerspiegelt. Die Kreuzfahrer gaben dem Ort traurige Berühmtheit: sie massakrierten während ihrer Anwesenheit in Syrien zwischen 1098 und 1148 20.000 Muslime in Maaret Al Numaan. Dies stellt das blutigste Kapitel der Kreuzfahrer dar. Heutzutage findet man in Bara eine Kathedrale, vier Kirchen, Gebäude und eine reich ausgestattete römische Villa aus dem 3. Jh., die zu einem Kloster umgebaut wurde. Alle diese Bauten zeugen vom Ruhm vergangener Zeiten.
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