RaqqaAlexander der Grosse selbst gründete diese Stadt. Raqqa war im Lauf seiner Geschichte u.a. eine wichtige Festung an der Grenzlinie zwischen den christlichen und persischen Reichen und diente schliesslich in islamischer Zeit als Sommersitz der Abbasidenherrscher. Raqqas runde Form spiegelt die Form Bagdads wieder, der weiter südlich ebenfalls am Euphrat gelegenen Hauptstadt der Abbasiden. Von der ehemaligen steinernen Stadtmauer ist das reich ornamentierte Bagdadtor aus dem 9. Jh. am besten erhalten. Ausserdem gut erhalten ist das aus Backstein erbaute sogenannte Mädchenschloss (’Qasr al-Banat’) aus dem 13. Jh. Es ist ein sehr gutes Beispiel der eleganten Iwan-Bauweise ausserhalb Irans - ein um ein Wasserbassin angelegter quadratischer Innenhof, auf den vier Iwane zuführen. Sehenswert auch die 1165 vom Zengiden Nureddin rekonstruierte Grosse Moschee aus dem 8. Jh.
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