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Krak des Chevaliers

 

Es handelt sich beim Krak des Chevaliers um die wohl spektakulärste aber unbekannteste mittelalterliche Festung der Welt. Das Krak des Chevaliers liegt auf halbem Weg zwischen Homs und der Küstenstadt Tartus und war somit strategisch von Bedeutung, um sowohl die Mittelmeerregion als auch das syrische Hinterland zu kontrollieren. Das Krak des Chevaliers ist wahrlich und unbestritten ein Bauwunder. Seine Architektur ist beeindruckend: betritt man diese ehemalige Kreuzfahrerfestung, so vergisst man, im 21. Jahrhundert zu leben. Das Eingangstor, die schmalen Wege, die Zugbrücke, Türme und Keller tragen die Phantasie weit fort, zurück zu den Tagen der Kreuzritter des 11. und 12. Jahrhunderts. Diese hatten die ursprünglich 1031 n.Chr. von Arabern erbaute Burg zu einer Festung ausgebaut. Sie wurde jedoch 1271 n.Chr. vom Sultan al-Zaher Beybar erobert.        

Das Krak ist für rund 4000 Soldaten ausgelegt, und es wurde so angelegt, dass man in der Festung

einer fünf Jahre dauernden Belagerung standhalten konnte. Seine Grüße und sein gut erhaltener Zustand, dem auch einige starke Erdbeben nur wenig anhaben konnten, rauben einem den Atem. Die Festung besteht aus zwei Burgringen, einem inneren und einem ä ußeren. Sie sind durch eine innere Mauer, die mit Verteidigungstürmen versehen ist, voneinander getrennt. Palast und Kirche liegen zentral im inneren Ring und sind mit ihren riesigen Bögen eine Augenweide.